PICAR – Interkantonale Vereinbarung über den Datenaustausch zum Betreib des Lage- und Analysesystem im Bereich der seriellen Kriminalität

Um in der Zentralschweiz die Bekämpfung der seriellen Kriminalität effizienter angehen zu können, wird eine interkantonale Datenbank geschaffen und betrieben, die den interkantonalen Datenaustausch in diesem Bereich ermöglicht. Dazu haben die Zentralschweizer Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug im Rahmen des Zentralschweizer Polizeikonkordats die «Interkantonale Vereinbarung über den Datenaustausch zum Betrieb des Lage- und Analysesystems im Bereich der seriellen Kriminalität PICAR» erarbeitet.

Mit der Einführung der Analysesoftware PICAR kann ein Lagebild serieller Kriminalität erstellt sowie Serien und Tendenzen leicht erkannt werden. Sie wird zudem in verschiedenen Polizeikorps und im Westschweizerkonkordat benutzt. Verschiedene Konkordate arbeiten daran gemeinsam Zentralstellen einzurichten. PICAR soll deshalb so bald wie möglich als Grundwerkzeug der taktischen Kriminalanalyse von allen Konkordatsmitgliedern genutzt werden. Alle vorhandenen Informationen serieller und mobiler Kriminalität sollen erfasst, analysiert und zur gezielten Nutzung den kantonalen Einsatzführungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Zentralschweizer Polizeidirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZPDK) hat die «Interkantonale Vereinbarung über den Datenaustausch zum Betrieb des Lage- und Analysesystems im Bereich der seriellen Kriminalität PICAR» in der Sitzung vom 10. März 2025 gutgeheissen.

Die Regierungen haben gestützt auf den Antrag der ZPDK die Vereinbarung im Herbst 2025 ratifiziert. Die Vereinbarung ist am 1. Oktober 2025 in Kraft getreten.

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